Schnullerband

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Schweren Herzens gibts bei uns nun einen Schnuller. Wir haben es ohne probiert, jedoch ist das Saugbedürfnis unseres kleinen Buben so groß, dass ein Schnuller doch eine gewisse Erleichterung und Beruhigung mit sich bringt. Für uns und auch für ihn. Aber immer mag er ihn eh nicht, da wird dann auf den bewährten kleinen Finger zurück gegriffen! Und in der Nacht benötigt er keinen Schnuller, das beruhigt mein schlechtes Gewissen auch noch ein bisschen ;)

Jedenfalls, wenn schon Schnuller, dann auch ein schönes Schnullerband, damit der Schnuller nicht zb in halbdunklen Sitzreihen beim Babykino verloren geht. Genäht hab ich das Band aus einem 5 cm breiten, gepatchten Streifen, wie ein Schrägband gefaltet und einmal rundherum genäht. An beiden Enden gibts ein Kam Snap, wo Schnuller und Clip befestigt werden. Natürlich könnte man den Clip auch fix annähen, aber vielleicht hab ich ja mal Lust, noch ein paar Bänder in anderen Farben zu nähen und dann kann man das einfach umclipsen. :)


Wichtig beim Nähen von Schnullerketten ist, dass das Band nicht zu lang ist. Sonst bestünde nämlich die Gefahr, dass sich das Baby stranguliert! Es gibt eine Europäische Norm für Schnullerhalter und die besagt, dass das Band maximal 22 cm lang sein darf und gibt auch noch anderen Sicherheitsbestimmungen vor. Mein Band ist exklusive Holzclip 20 cm lang.

Die Weihnachtsgeschenksproduktion...

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... ist in vollem Gange. Für J stricke ich gerade einen Dufflecoat aus wunderbar weicher Pashmina-Wolle. Die ist von Lana Grossa und besteht aus Merinowolle und Cashmere und war so teuer, dass die Jacke einfach das Christkind bringen muss. :)

Praktisch ist, dass die Geschenke-Strickerei für J heuer noch nicht im Geheimen passieren muss .. sondern ich mit dem schlafenden (oder auch nicht schlafenden) Herzchen, eingekuschelt in die Strickdecke der Uroma, auf der Couch sitzen und stricken kann.

Habt ein feines Wochenende!

Off Topic :: Wickeln mit Stoffwindeln

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Im Sommer hab ich hier mal geschrieben, dass wir vor haben, mit Stoffwindeln zu wickeln. Eine Leserin hat dann gefragt, wie wir das machen werden, welches System etc. und da hab ich versprochen, dann mal aus der Praxis zu berichten. Und das möchte ich heut mal machen, ein paar Wochen haben wir ja nun schon Erfahrung!


Also wir verwenden derzeit kein fertiges Windelsystem sondern - von innen nach außen - ein Windelvlies, eine Windeleinlage, eine Mullwindel und eine wasserdichte Überhose. Und in der Nacht kommt nach dem Windelvlies noch eine StayDry-Einlage und ganz außen noch eine zweite Überhose.

Hier ein paar Infos zu den einzelnen Produkten. Bitte das nicht als Werbung verstehen, sondern einfach als Information und Erfahrungsbericht. Produkte anderer Firmen sind wahrscheinlich weder besser noch schlechter...

:: Windelvlies: Da gibts von Popolini (und auch anderen Firmen aber die haben wir noch nicht getestet) ein Vlies extra für gestillte Kinder, das wir derzeit verwenden. Wenn das Kind dann Beikost bekommt oder gar nicht mehr gestillt wird, gibts wieder ein anderes Vlies. Das Vlies dient dazu, die Gacke aufzufangen und wird, wenn es angegackt ist, entsorgt und sonst  - ein wertvoller Tipp unserer Hebamme! - mitgewaschen, denn man kann es ohne weiteres mehrmals verwenden!

:: Windeleinlage: Da haben wir die Soft-Einlagen von Popolini, die gibts aber nicht mehr. Als Ersatz bieten sich laut Geschäft die Einlagen Organic an. Wir haben da 18 Stück und damit kommen wir gut aus.

:: Mullwindeln: Haben wir in zwei Größen noch von mir, also die kleineren für tagsüber und die größeren für die Nacht. Wenn ich welche kaufen würde, würde ich aber nur die Großen nehmen, denn der Windelpopsch ist auch mit den kleinen nicht wirklich kleiner und sie halten länger dicht. ;)

:: Überhose: Die sind besonders hübsch, im Froschkönig- und Drachen-Design und zwar vom Imse Vimse, hier bestellt. Ich hab mich für diese Überhosen entschieden, da sie innen aus wasserdichtem PUL sind und außen aus Bio-Baumwolle. Wir haben drei Stück, damit kommt man aus. Man sollte jedoch die Überhose, wenn sie angegackt wurde (was bei größeren Mengen regelmäßig passiert), gleich waschen und trocknen, damit man dann nicht ohne trockene Überhose dasteht. Sonst wechseln wir die Überhose bei jedem Wickeln, da sie innen feucht ist, gewaschen werden sie aber nicht jedes Mal. Wir haben die Überhosen in der Newborn-Größe, die laut Angabe von 3 bis 6 Kilo geht. Allerdings war es da Anfangs selbst bei unserem 3980 Gramm-Baby schwierig, sie an den Beinen dicht zu kriegen. Wie man das bei einem 3 Kilo-Baby machen soll, ist mir ein Rätsel. Also wenn ihr ein sehr kleines oder zartes Baby erwartet, vielleicht besser die Premature-Überhosen für 2 bis 4 Kilo erstehen. Aber jetzt hat der kleine Mann rund 5,5 Kilo und die Überhose schließt an den Beinen gut ab und ich denke, dass wir sie auch länger als bis 6 Kilo verwenden können.

:: Nacht-Überhose: Die Imse Vimse-Überhosen sind laut Stoffwindelcompany für die Nacht oder für starke Nässer nicht geeignet. Daher bin ich deren Empfehlung gefolgt und hab eben für die Nacht eine PUL-Überhose von TotsBots gekauft, in Größe 0. Da ist der Schnitt allerdings so komisch, dass es uns schleierhaft ist, wie man diese Überhosen an den Beinen dicht kriegen soll?! Vielleicht geht das nur mit dem Innenleben von TotsBots? Jedenfalls verwenden wir die Überhose in der Nacht für ganz außen, da schließt die erste Überhose an den Beinchen gut ab und die TotsBots fängt die Feuchtigkeit ab, die aus der Imse Vimse-Überhose durch kommt. Wir wickeln in der Nacht nicht - der Bub hat also von durchschnittlich 22 bis 9 Uhr die selbe Windel an und das geht mit diesem System ganz gut ohne dass was gröber ausrinnt.

:: StayDry-Einlage: Das ist so ein Kunstfaser-Tüchlein, das die Haut länger trocken halten soll. Wir haben vier Stück und kommen damit gut aus. Und ja, der Popsch bleibt recht trocken und ist auch nach einer langen Nacht weder rot noch gereizt.

Soweit also zur Ausrüstung.


Und jetzt sammle ich hier mal Erfahrungen, Infos, Praktisches etc. - also alles was mir zum Thema Stoffwindeln noch einfällt:

:: Gründe, mit Stoffwindeln zu wicklen, gibts viele. Es ist auf Dauer günstiger als Wegwerfwindeln, aber nur auf Dauer. Weil die Anschaffungskosten sind nicht so ohne. Die Kinder werden im Normalfall schneller sauber, praktisch und spart Geld. Ökologischer ist es auch, da muss man halt sicher den ganzen Kreislauf einbeziehen ... denn mit den Stoffwindeln muss man häufig waschen. Aber wenn man die Produktion und Entsorgung der Wegwerfwindeln einbezieht, steigt man mit den Stoffwindeln sicher besser aus. Ich stelle mir auch vor, dass es viel angenehmer ist Stoff auf der Haut zu haben als Plastik, auch wenn der Stoff dann halt nass ist. Aber es kühlt ja nicht aus...

:: Wir waschen ungefähr jeden zweiten Tag und ich finde, dass sich der Wasch-Aufwand in Grenzen hält. Also echt halb so wild.

:: Wir wickeln auch unterwegs mit Stoffwindeln, das klappt auch ganz gut. Die vollen Windeln transportieren wir in einem PUL-Sackerl nach Hause und waschen dort. Ich glaube allerdings, dass wir auf Wegwerfwindeln zurück greifen werden, wenn wir auf Urlaub sind bzw. ein halt ein paar Tage unterwegs. Ich denke, dass da der organisatorische Aufwand mit Waschen, Trocknen etc. zu groß wäre.

:: Ich bin nicht sicher, wie lange die Mullwindeln noch ausreichen werden. Also es kann durchaus sein, dass wir irgendwann auf ein fertiges Windelsystem umsteigen müssen. Da hab ich halt die Befürchtung, dass diese dicken Windeln nicht rasch genug trocknen, also dass wir da ziemlich viele brauchen so ohne Trockner im Winter... Für alle ÖsterreicherInnen (keine Ahnung, ob´s das auch in anderen Ländern gibt) hier der Hinweis auf den Windelgutschein, eine Förderung der Gemeinden bei der Anschaffung von Stoffwindeln.

:: Das Wickeln mit Stoffwindeln braucht ein wenig Übung, geht nach kurzer Zeit aber sehr rasch. Also echt keine Hexerei! Wir falten die Mullwindeln übrigens als "Dreieck mit Steg", aber da gibts auch mehrere Möglichkeiten, siehe Link.

:: Manchmal, wenn  der Wickelabstand größer ist, wird der Body rund um die Beine etwas nass. Unterwegs sollte man also einen Ersatzbody mit dabei haben, aber das ist bei Wegwerfwindeln wahrscheinlich auch so, oder? Der Body passt jedenfall auch noch gut in unseren Wickelbeutel, wo wir alle Wickelutensilien drinnen haben.

:: Der Popsch der Babies ist schon deutlich dicker als der von Pampers & Co-Kindern. Aber nicht uncharmant, wie ich finde! ;) Leggins schauen lustig aus und generell bei Hosen und Bodies ist man gut bedient, zu einer größeren Größe oder weiteren Schnitten zu greifen. Ist eh viel gemütlicher! ;)

:: Und ein großer Vorteil der Stoffwindeln: Das Kind ist breit gewickelt - sehr gut für die Hüftreifung!

Also: Ein Hoch auf Stoffwindeln!!


Ergänzung (21.11.12): Das letzte Foto mit Text ist vielleicht etwas missverständlich. Aber es bot sich irgendwie einfach so an ;-)
Jedenfalls möchte ich mit diesem Text niemanden überzeugen, Stoffwindeln zu verwenden. Freue mich natürlich über eure Erfahrungen mit Stoffwindeln. Finde es nicht verwerflich oder so, mit Wegwerfwindeln zu wickeln. Kann nur eine Momentaufnahme nach unseren ersten 8 Wochen abgeben und weiß nicht, wie ich das Thema in einem Jahr sehe. Soweit dazu. :)

Regenbogenbody der Erste

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So, jetzt hab auch ich endlich einen Regenbogenbody nach Schnabelinas kostenlosem Schnitt genäht. Nachdem die ersten Bodies langsam aber sicher zu klein werden, hab ich beschlossen, gleich welche in Größe 68 zu nähen. Entschieden hab ich mich für den amerikanischen Ausschnitt, den mag ich irgendwie am liebsten, denn er ist schnell genäht, schaut gut aus und ist praktisch zum Anziehen. Der Stoff ist ein wunderbarer Campan Jersey von Hilco in türkis-weiß-geringelt kombiniert mit weißen Bündchenversäuberungen (also aus normalem Jersey, kein Bündchen-Stoff). 


Bevor ich in die Massenproduktion starte, hat sich mein 5,5 Monate alter Neffe bereit erklärt, den Body mal anzuprobieren - danke du Süßer - und er passt ihm perfekt! Aber jetzt bin ich draufgekommen, dass der Body dem Herrn 26nullneun auch schon passt! Hui! Er ist halt etwas weiter und die Ärmel sind noch zu lang - aber die Länge braucht er schon. Wir verwenden ja Stoffwindeln - Ja, da hab ich euch euch noch einen Erfahrungsbericht versprochen, ich hab´s nicht vergessen ;-) - und da hab ich offensichtlich etwas unterschätzt, wie viel Länge die mehr brauchen. Also werde ich die weiteren Regenbogenbodies in der Länge in Größe 74 zuschneiden, denn aktuell passen die ganzen ersten Bodies ja noch und die neuen sollen ja dann erst in ein paar Wochen passen. Und für dieses Exemplar werde ich einfach eine Body-Verlängerung nähen!


Jedenfalls - Schnitt und Anleitung von Schnabelina kann ich wärmstens empfehlen! Für alle, die noch nicht so viel Näherfahrung haben, gibts auch Anleitungsvideos! Den Regenbodenbody gibts mit fünf Ausschnitt-Varianten, in den Größen 46 bis 98 bzw. 62 bis 110, als Kurz- und Langarmversion sowie Ärmellos - also was will man mehr?! Und er ist wirklich schnell genäht! Ich stürze mich jetzt also auf den neuen Stoffstapel und geh in Massenproduktion ;)

Trageeinsatz

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So sind J und ich in letzter Zeit viel unterwegs. Als es noch nicht so kalt war, hab ich einfach meine Wickelstrickjacke um mich und J im Mei Tai gewickelt und meine Überjacke offen gelassen. Das geht jetzt aber nicht mehr - also musste ein Trageeinsatz für meine Winterjacke her! 

Ich hab ein bisschen im Internet recherchiert und bin auf diese sehr detaillierte und hilfreiche Anleitung gestoßen. Leider hab ich keinen passenden Zipp bekommen und online wollte ich nicht bestellen, da ich da ja nicht probieren konnte, ob er eh in den Jackenzipp passt. Also hab ich mich entschlossen, das ganze mit Klettverschluss zu machen und das schaut nun so aus:

 

Die Außenseite ist aus petrolfarbenem Walkstoff, sehr schön warm und winddicht. Ich hab ungefähr auf Popsch- und auf Nackenhöhe zwei Bindebänder eingenäht, damit man den Jackeneinsatz der aktuellen Größe des Kindes anpassen kann. Dazu hab ich mittig zwei runde Knopflöcher genäht, jeweils ein Stück Kordel durchgefädelt und außen am einen Ende einen Knoten gemacht, und das andere Ende der Kordel an der Seite des Einsatzes auf selber Höhe festgenäht. Und dann hab ich noch Außen- und Innenschicht zusammengesteppt, einmal oberhalb und einmal unterhalb der Kordel. Ein sehr einfaches und effizientes System, das mir einfacher erschien als die Kordelzüge in der Anleitung von Schnabelina.


So schaut das ganze dann gerafft aus:


Und gefüttert hab ich den Trageeinsatz mit diesem tollen Stoff, passend zum Mei Tai, der aus schwarzem Tragetuchstoff in Kombination mit einem Marienkäfer-Stoff in rot und weiß genäht ist:


Der Tragen mit dem Einsatz ist noch nicht ganz perfekt. Die Füßchen hängen derzeit noch unten ein bisschen raus - was aber Dank der gestrickten Wollpatschen meiner Mama hoffentlich nicht sehr tragisch ist und sich auch mit einem wachsenden Sohn ändert, da ja dann die Beine in der Anhock-Spreiz-Haltung weiter auf die Seite wandern... Aber da ist die Jacke halt offenbar nicht lang genug.
Und ich muss noch experimentieren, was ich mir um den Hals rum am besten anziehe. Weil da ziehts ein bisschen rein. Ein dünner Schal oder ein Tuch ist da ganz gut, einen dicken Wollschal möchte ich aber nicht tragen, damit die Luft für J nicht knapp wird. Und wie sich das dann bei Minusgraden und Wind anfühlt ... wir werden sehen! Aber ich fände es fein, wenn ich mir die Anschaffung einer doch meist sehr teuren Tragejacke ersparen könnte.

Wachsen

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Als wir im Februar zum ersten Mal ins Geburtshaus gingen, kamen wir an einem bewachsenen Zaun vorbei. Da war ich gerade ganz frisch schwanger und die Hecke war kahl und leer.


Im Laufe der Schwangerschaft bin ich dann sehr oft an dieser Hecke vorbeigekommen - als ich zum Yoga ging, zum Geburtsvorbereitungskurs oder zur geburtsvorbereitenden Akupunktur. Da konnte ich beobachten, wie die ersten Knospen auf den Ästen auftauchten, sich die ersten knallgrünen Weinblätter herausschälten und entfalteten und im Sommer war die Hecke schließlich sattgrün, dicht und man konnte das dahinter liegende Haus nicht mehr sehen. Im Herbst verfärbten sich die Blätter dunkelrot und fielen langsam ab.


Und heute kam ich wieder daran vorbei und erblickte die dunkelblauen Früchte auf den fast leeren Ästen, das eine oder andere hartnäckige Blatt hängt noch drauf. Irgendwie berührt mich das sehr, dass die Hecke irgendwie synchron zu meinem Bauchbewohner gewachsen und aufgeblüht ist und jetzt halte auch ich das Früchtchen in Händen. Schön, oder?

Hauben und so

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Es ist wirklich toll mit J! Mit ein wenig Wehmut fällt mir auf, dass sein erster Strampelanzug nun ganz genau passt und er ihn wahrscheinlich nicht mehr sehr oft anhaben können wird. Aber es entschädigt mich, wenn ich sehe wie sich unser kleines Wunder entwickelt. Wenn er mich nach dem Aufwachen angrinst .. mich ganz konzentriert und wach ansieht...


... seine Augen der Hasen-Stabrassel folgen und der Hase ein Bussi bekommt! :)


 ... wenn wir entspannt unterwegs sein und es uns auch daheim gemütlich machen können. Und der kleine Brocken schon 5200 Gramm auf die Waage bringt! Wuah, wohin soll das führen!?


Hier oben trägt J eine Haube, die ich nach dem Wendezipfelmützen-eBook von Klimperklein genäht habe. Das musste schnell gehen, J war schon im Bett und ich wollte noch was machen... Ich hab für außen den dunkelblauen Sterne-Nikki und für innen orangen Jersey ausgewählt, in Größe 38 bis 40 cm zugeschnitten (die Kinderärztin hatte am selben Tag 38 cm als Kopfumfang ermittelt) und genäht. Am nächsten Tag fand also die Anprobe statt - zu klein!! Die Mütze passt nicht auf J´s Kopf, wie man hier oben am Foto sehen kann. Ärgerlich! Dann hab ich nochmal genau nachgelesen, Nahtzugabe ist schon enthalten (da hab ich mich also nicht vertan), aber bei Nikki oder Fleece wird empfohlen, eine Nummer größer zuzuschneiden, da die Stoffe nicht so dehnbar sind. Also gut, das hatte ich übersehen und mich nochmals an die Arbeit gemacht. Sehr enttäuscht musste ich jedoch feststellen, dass ihm auch die größere Wendezipfelmütze nicht passt. Also die Passform ist irgendwie komisch, am Kopf oben ist die Haube viel zu groß und macht riesige Falten, schaut sehr eigenartig aus. Irgendwie bin ich doch ziemlich verwundert - denn J hat jetzt eigentlich nicht so eine komische Kopfform und über das eBook bin ich schon in einigen Blogs gestolpert und da hat die Mütze immer gepasst - oder? Und falsch gemacht hab ich bestimmt nix, so schwierig ist das ja wirklich nicht. Sehr verwunderlich.

Und noch ein Jumpsuit :)

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Ja, ich hab noch einen Jumpsuit genäht, diesmal aus Nikki. Aus wunderschönstem Nikki in violett-grün geringelt, super kuschlig. Erstanden hab ich den Stoff und die passenden Bündchen bei Herzilein Wien, die an ihrem neuen Standort neben nettem Gewand auch ausgewählte Stoffe (Webstoffe, Jerseys, Nikkis, Fleece, Softshell, Walk etc.) und Nähzubehör verkaufen. Und da musste ich die Tage gleich den Gutschein, den ich geschenkt bekommen hab, einlösen!


Diesmal hab ich das gratis Schnittmuster ausprobiert, das ich euch letztens gezeigt hab. Da ich nicht eruieren konnte, ob beim Schnitt schon die Nahtzugabe inkludiert ist (naadtoeslag, das holländische Wort dafür, konnte ich jedenfalls in der Anleitung nicht finden...), hab ich einfach eine hinzugefügt. Im schlimmsten Fall ist der Anzug jetzt also ein wenig größer.


Das nächste Mal werde ich beim Vorderteil den Halsausschnitt ein wenig größer ausschneiden. Vorder- und Rückenteil sind nämlich das gleiche Schnittteil und jetzt so in fertigem Zustand scheint mir der Ausschnitt eher eng. Aber mal schauen, vielleicht schlüpft J ja mal probehalber rein, auch wenn er ihm jetzt noch zu groß sein wird. Dann weiß ich für´s nächste Mal bescheid!


Geändert habe ich die Bündchen an den Beinen, die habe ich länger zugeschnitten als angegeben, damit sie ein bisschen mitwachsen. Also statt 9 x 16 cm hab ich 14 x 16 cm zugeschnitten. Was bei diesem Jumpsuit anders ist als bei dem Ottobre-Schnitt ist, dass die Bündchen an den Beinen nicht zu öffnen sind. Ich denke, dass das beim Anziehen und Wickeln nicht so viel Unterschied macht, aber beim Nähen ist es einfacher, also eine sauberere Lösung weil man nicht mit dem Schrägband den Abschluss machen muss und man braucht weniger Druckknöpfe, auch nicht zu vergessen!

Aber wirklich ein super Schnittmuster und mit der Fotoanleitung echt super machbar, auch wenn man nicht so viel Näherfahrung hat, denke ich. Und nicht zu aufwändig, also auch umsetzbar, wenn der kleine Mensch gerade ein Nickerchen macht! :)