Softshellanzug :: Orange

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Letztes Jahr hab ich für J Jacke und Hose aus orangem Softshell genäht. Das hat sich total bewährt, war superpraktisch, hat schön warm gehalten, die Farbe sorgt dafür, dass man das Kind im Wald oder am Spielplatz sofort wiederfindet und die Jacke passt jetzt auch noch!


Ich hatte noch Reste vom Softshell und zum Glück hat es die selbe Farbe heuer im Sommer noch gegeben, denn für heuer wollte ich einen Anzug nähen. Denn ich denke, dass gerade bei Schnee ein Anzug einfach besser ist, weil kein Schnee reinrutschen kann. Und ich fand letztes Jahr den Walkanzug auch so praktisch, weil man mit einem Stück das Kind gut für draußen angezogen hat. Der Anzug heuer aus dem selben Ottobre wie im Vorjahr, nämlich dem 4/2012, der Walkanzug ist die Nummer 5, diesmal hab ich die größere Nummer 17 genäht. In Größe 92 wobei ich den Oberkörperteil um 2 cm verlängert habe, weil er mir so kurz vorgekommen ist. Und das war gut so, wenn kürzer dürfte der Anzug nicht sein. Ich hoffe, dass wir damit über den Winter kommen!!!


Bei den Beinbündchen muss ich noch was ändern. Denn das abrieb- und wasserfeste Bündchen rutscht gerne etwas rauf und da werde ich noch einen Softshellstreifen dazwischen nähen, also dass das Bündchen innen liegt und abdichtet und der Softshellstreifen weiter runter geht und mit Gummiband um die Schuhe fixiert werden kann. Damit da, wenn Schnee liegt, die Füße trocken bleiben!


Die Kapuze hab ich mit dunkelrotem Jersey mit orangen Punkten gefüttert, die Ärmel sind mit rotem Taft gefüttert, damit sie beim Anziehen gut rutschen und nicht das Gewand raufschoppen. Aus dem Punktestoff und einem dunkelgrauen Nosh-Frottee mit weißen Streifen hab ich noch einen Halswärmer aus dem Ottobre 4/2014 genäht, ihr seht ihn hier und da ein bisschen hervorblinzeln. :)


Der Zipp und das elastische Schrägband sind auch von Extremtextil und ich bin echt zufrieden, wie gut das Einnähen geklappt hat! Ich hab den Zipp vor dem Einnähen mit doppelseitigem Klebeband fixiert, damit sich da nichts mehr dehnt oder verrutscht! Der Zipp hat natürlich auch einen Kinnschutz aus Jersey bekommen, den nähe ich nach der Anleitung von Heike von Zickzack.


An diesen schönen, grauen Herbsttagen ist der Anzug nun schon einige Male zum Einsatz gekommen und ich finde ihn echt toll! Für die wirklich kalten Tage werde ich noch einen zweiten Anzug aus Fleece, gefüttert mit Bio-Jersey und mit Stehkragen statt Kapuze nähen, den J dann drunterziehen kann. Dann sollte alles schön warm bleiben und praktisch ist es auch, denke ich! Den Fleece-Anzug nähe ich aber gleich in Größe 98, damit er vielleicht im Frühjahr auch noch solo passt!

 
Die Haube auf den Fotos ist übrigens grad die aktuelle Lieblingshaube. Kürzlich hab ich ihm die Perlmusterhaube aufgesetzt, er hat sie runtergenommen und gemeint: "Rote Bommelhaube braucht du!". Daraufhin haben wir beschlossen, dass die Perlmusterhaube auch einen Bommel braucht. Am nächsten Tag hat er den Bommel entdeckt und gemeint: "Nina (das bin ich) Bommel macht. Nein! Rote Bommelhaube!!!". Aber er hat auch wieder auf der blauen Bommelhaube bestanden, also passt das alles wunderbar! Hehe!
 
Habt einen schönen Herbsttag, hier hat in der Früh sogar die Sonne gescheint! ;-) 

 

Probenähen :: Michel mit Booten

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Ich durfte bei Steffi von Herzekleid probenähen!! Juhu! Nach der supertollen Kindergartentasche "Reineke" konnte ich jetzt also ihr wirklich großartiges MICHEL-Hemd testen.


Das Hemd gibt es in zwei Varianten mit zwei verschiedenen Ärmel-Abschlüssen. Ich hab mich bei diesem ersten Stück für das Hemd mit Brusteinsatz und die Ärmel zum Krempeln entschieden. Ich wollte unbedingt den Boot-Stoff vernähen und habe ihn mit grauen Baumwollstoff kombiniert.


Das Nähen hat sehr gut geklappt, etwas Näherfahrung ist aber doch nötig, denn gerade das Nähen des Brusteinsatzes ist etwas gefinkelt und einen Stehkragen näht man ja auch nicht jeden Tag! ;-) Wobei ich sagen muss, dass Steffi nicht nur einen echt tollen Schnitt gezeichnet hat, sondern auch wieder eine sehr schön und gut verständliche, reich bebilderte Anleitung mit vielen Tipps, Tricks und Anregungen erstellt hat. Also Zweifel sind bei mir eigentlich nie aufgekommen!


Doch als ich das Hemd meinem Buben anprobiert habe, war dieser leider gar nicht begeistert! Er wollte es sofort wieder ausziehen und auch der zweite Versuch war leider nicht erfolgreich. Ich kann es schon verstehen, Webstoff trägt sich halt ganz anders als Jersey, Sweat, Frottee und was er sonst noch so trägt. Außerdem war das Hemd in Steffis erster Version etwas enger als es nun der fertige Schnitt ist, das war sicher auch eine gute Idee! Also daher heute keine Fotos mit Kind drinnen - zumindest die Stecknadeln waren beim Fotografieren spannend - aber ich sage euch, es gibt ein wirkliches Michel-Happy End und das zeige ich euch nächste Woche!!


Jetzt schicke ich euch erstmal zu Steffi weiter - sie zeigt heute die ersten Ergebnisse vom Probenähen (da könnt ihr auch schon einen Blick auf unser Happy End werfen, hehe) und ich muss sagen, dass ich echt begeistert bin, wie vielfältig und wandelbar Michel ist, da stecken so viele Möglichkeiten in diesem Schnitt - einen herzlichen Glückwunsch nochmal an Steffi zu diesem neuen großartigen Schnitt!! Da steckt echt so viel Arbeit und Begeisterung drinnen! :-) Und falls ich euch mit meiner Begeisterung angesteckt habe - hier geht's weiter zu Steffis Fabelwald-Shop, in dem das eBook seit gestern Abend zu haben ist!

Walkjacke :: Blitzblau

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Schon Anfang September genäht, braucht J sie erst seit kurzem so richtig, seine Walkjacke! Ich hab sie aus dem Rest des letztjährigen, heißgeliebten Walkoveralls genäht. Das Schnittmuster der Kaputzenjacke mit Reissverschluss hab ich aus dem Ottobre 6/2013 (Huntsman, Nummer 19). Ich fand den Schnitt wie gemacht für eine Jacke aus Walk. Leider hätte ich besser Größe 98 und nicht 92 nähen sollen oder zumindest in der Länge, denn die Jacke ist etwas kurz. Wobei sich das dann nicht mehr aus dem Walk-Rest ausgegangen wäre, denn den hab ich bis auf den letzten Centimeter verbraucht! Also ist es oke so wie es ist und dank Regenhose mit extra langem Bündchen bleiben Rücken und Bauch auch bei sich streckendem Kind warm!


Den Schnitt finde ich jedenfalls echt sehr fein! Und die Versäuberung und Kapuzenfutter aus grau-schwarzem Chevronjersey finde ich auch ziemlich cool. Der Effekt bei der Versäuberung mit den Dreicken ist wirklich witzig. Ach ja, mein Zipp ist 5 cm kürzer als in der Anleitung, ich hab keinen anderen bekommen. Also sind Schal oder Tuch (das J mittlerweile sehr gerne mag) Pflicht, oder ich nähe oben noch einen Klettverschluss ein, damit der Halsausschnitt winddicht wird. Mal sehen!


Jetzt wünsche ich euch schon mal ein schönes Wochenende mit vielen gemütlichen Stunden, Kürbissuppe, Kakao und einem schönen Strickstück vielleicht? Hach, der Herbst- und Winterbeginn ist schon sehr reizvoll, ich genieße das doch sehr!

Stoffmix-Shirts zum Verschenken

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Vor nicht allzu langer Zeit feierten zwei Buben an zwei aufeinander folgenden Tagen ihren zweiten Geburtstag. Und für diese zwei Buben hab ich jeweils ein Leiberl genäht.


Einmal ein Stoffmix-Leiberln aus grünen Maxidots und schwarz-weiß geringelten langen Ärmeln und einmal mit den Lillestoff-Bären mit grau-weiß geringelten Armeln. So manche Leserin wird sich bei diesen Bildern vielleicht an die Stoffmix-Bodies für J erinnern. Die liebe ich sehr und daher wollte ich ähnliches verschenken! :)


Beim grünen Leiberl hab ich hinten beim Bündchen mein Namensband und ein Webband mitgefasst, ich hoffe, dass das praktisch ist und sich nicht einklappt und kratzig ist! 


Genäht hab ich beide Bodies nach dem kostenlosen Lieblingsschnitt vom Regenbogenbody, eben als Shirt gekürzt. Beide in Größe 89. 


Ich finde beide Kombinationen echt so cool! 


Beim Bären-Leiberl hab ich mein Namensband unten ins Bündchen eingenäht - warum bin ich nicht schon früher auf diese Idee gekommen?


Ich hoffe, dass die Leiberln gaaaanz lange passen und wünsche nochmal viel Freude damit! 

Joggingrock Etta :: Petrol

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Schon vor ein paar Monaten, als ich mit Monika von Schneidernmeistern wegen der noNa-Mütze gemailt habe, sind wir auch auf ihren Joggingrock namens Etta zu sprechen gekommen und ich hab gemeint, dass ich den so toll finde. Monika hat mir das Schnittmuster etwas günstiger gegeben mit der Frage, ob ich dann auch auf meinem Blog drüber berichten mag. Und da ich den Rock sowieso nähen wollte und eigentlich alles herzeige, was ich nähe, hab ich ihr Angebot gerne angenommen. Es hat dann doch etwas länger gedauert, bis der Rock entstanden ist, aber jetzt ist es so weit! Hurra!


Ich hab den Rock aus petrolfarbenem Sweat genäht, den ich schon längere Zeit daheim hatte. Für J hab ich daraus die Hose mit gestrickten Bündchen genäht und der Stoff ist sehr kuschelig, weich, nicht zu dick aber auch nicht zu dünn. Und er schien mir auch perfekt für meinen Joggingrock!


Ich finde den Rock echt toll! Supergemütlich aber trotzdem stylischer als die Jogginghose, also absolut Büro-tauglich und bei den herbstlichen Temperaturen und wenn man grade keine herumstreichende Katze zum Aufwärmen hat, einfach mit Strumpfhose zu tragen.


Da ich Röcke (und auch Hosen) ohne Taschen allerdings sehr unpraktisch finde, hab ich einfach eine Känguru-Tasche aus dem selben Stoff hinzugefügt. Mit Bündchenversäuberung an den Öffnungen und einem Webband-Schnipsel an der Seite. Hat sich sehr bewährt die Tasche!

Ich glaube, da wird noch der eine oder andere Joggingrock entstehen!