Roarrrrr :: Tiger von Kopf bis Fuß

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Als J den Tigerstoff nach dem Design von Lillemo auf der Website der biostoffe gesehen hat, hat er gemeint, dass er aus diesem Stoff unbedingt ein Leiberl und überhaupt alles braucht. Auch im neuen wunderbaren biostoffe-Geschäftslokal hat J den Stoff sofort erblickt! Dabei ist die Auswahl dort unglaublich riesig... 


Da ich den Stoff auch sehr nett und die Qualität angenehm finde, habe ich ziemlich viel für J draus genäht. Den Anfang machte ein T-Shirt, bei dem ich den Tigerstoff mit schwarz-weißen Schrägstreifen und schwarzem Jersey aus meiner Restekiste kombiniert habe. Das Shirt habe ich nach dem Schnitt LeBretöngchen von Pedilu genäht und schon Größe 122 gewählt. Noch etwas reichlich aber dennoch formschön, und die Ärmel sind aufgekrempelt ... aber die Tiger sollen uns ja lange begleiten!


Ich finde die Kombination mit dem schwarz und den Streifen wirklich sehr gelungen! J war auch ganz begeistert von "dem schönen schwarzen Stoff"! :-D


Weiter ging es mit einem Tiger-Pyjama. Auch dafür ist der Jersey wirklich super, ich habe die gleichen Schnitte verwendet wie beim kürzlich gezeigten Ringelpyjama: Raglanshirt von Klimperklein und Pyjamahose "Fall Asleep" aus dem Ottobre 6/2015.



Dann gab es noch eine noNa-Mütze nach dem schneidernmeistern-Schnitt der ersten Stunde im Tiger-Look. Ich hab bei Monika schon deponiert, dass wir die tollste Mütze unbedingt wieder brauchen! ;-)


Ganz schön faszinierend, was aus 1,20 Meter Titus Tiger so alles raus geht! Der Bub ist happy, Tigerstoff in allen Lebenslagen! Und vielleicht geht sich aus dem letzten Futzerl noch eine halbe Unterhose aus! ;-)



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Shirt
Schnitt: LeBretöngchen, von Pedilu
Stoffe: Titus Tiger nach dem Design von Lillemo, von Lillestoff, gekauft bei biostoffe.at

Pyjama
Schnitt Shirt: Raglanshirt von Klimperklein, Größe 122
Schnitt Hose: "Fall Asleep" Pyjamahose, Ottobre 6/2015, Größe 122
Stoffe: Titus Tiger nach dem Design von Lillemo, von Lillestoff, gekauft bei biostoffe.at; Jersey schwarz aus meinem Fundus, Jersey schwarz-weiße Diagonalringel von Nosh, auch schon älter.

Haube
Schnitt: noNa von schneidernmeistern
Stoff: Titus Tiger nach dem Design von Lillemo, von Lillestoff, gekauft bei biostoffe.at



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"Aber mit rotem Kreuz und Glitzerherz drauf!"

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Die Michelmütze nach dem Schnitt von Lillemo begleitet uns ja schon ziemlich lange. Diverse Größen habe ich schon genäht und die Kappe wird einfach in jeder Ausführung geliebt und bei warmen Temperaturen täglich getragen. Letztes Jahr habe ich für unseren großen Herbst-Urlaub eine neue Michelmütze genäht, die wir dann bei der Heimreise am Flughafen vergessen haben. J redet heute noch davon und hofft, dass sie ein anderes Kind gefunden hat! :)

Nun gibt es also eine neue Michelmütze, die ganz nach den Wünschen des Kindes genäht ist. Blau sollte sie sein, mit einem roten Kreuz vorne drauf. Und auf der anderen Seite sollte ein Glitzerherz drauf sein!


Das Kreuz habe ich mit der Nähmaschine auf den breiteren Kappenteil appliziert, der Stoff ist ein Hemdstoff. Der Hemdstoff ist ziemlich toll, macht die Kappe ein wenig luftiger, passend für heiße Sommertage also.


Hier die Seite mit dem Glitzerherz auf dünnem Jeans. Das Herz habe ich aus dem Bügelbogen Glitter in silber aufgebügelt und ich finde es ziemlich fetzig! Mal schauen, wann ein Glitzerakzent auf einem Stück von mir landet! ;-)


Da wir die Michelmütze so sehr lieben, gibts heute also einen Post nur für diese Kappe! :) Habt ein schönes Wochenende!


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Kappe
Schnitt: Michelmütze von Lillemo
Stoffe und Zubehör: Hemdstoff und Jeans aus meinem Fundus; Glitzerbügelfolie silber vom Stoffsalon.

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Hochzeit :: Blau, blau, blau sind alle meine Kleider

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Ihr wisst ja schon, dass ich mir für unsere Hochzeit zwei Kleider genäht habe. Das schwarze Kleid fürs Standesamt und das Essen und Feiern danach habe ich euch schon gezeigt. Heute ist das blaue Kleid fürs Hochzeitsfest, ein paar Tage nach der Trauung, dran! Der Grundschnitt dieses Kleides ist der selbe wie der vom schwarzen Kleid. Allerdings habe ich den Kreisrock in der Taille angesetzt und trage es mit weißer Schleife. Das Kleid ist kürzer als das schwarze Kleid und unten gucken Tüll und Spitze raus. Das finde ich einfach soooo schön.


Den Stoff habe ich bei einer Werksführung bei der Grünen Erde gesehen, es ist ein Baumwoll-Satin, der eigentlich zu Bettwäsche oder Vorhängen vernäht wird. Ich fand den Griff und die Haptik des Stoffes so toll, dass ich ihn mir als Meterware bestellt und eingefärbt habe. Den gibts nämlich nur Natur aus 100% Bio-Baumwolle.

Zum Vernähen und Bügeln war der Baumwoll-Satin reichlich undankbar. Zwischenzeitlich war ich etwas verzweifelt, ob der Stoff nicht zu viel knittert, aber in getragenem Zustand ist das doch anders als beim Nähen. Und so war ich bei der Hochzeit dann doch sehr sehr glücklich mit meinem Kleid. Einem Kleid, das an Alice im Wunderland erinnert, Zufall, aber ein guter, finde ich! :)


Bei der Schnitterstellung in den Stitching Sessions von Walter Lunzer - ich habe ja schon im letzten Post sehr von ihm geschwärmt - haben wir bei den Ärmeln ein wenig getüftelt um einen guten Kompromiss aus Bequemlichkeit und Schönheit bei herunterhängenden Armen zu finden. Und ich denke, dies ist uns ganz gut gelungen, denn es schaut hübsch aus bei der Rede und ich hab genug Bewegungsfreiheit zum Jonglieren!


Wir hatten beim Hochzeitsfest keine Hochzeitstorte sondern Hochzeitskekse. Die hat unsere liebe Nachbarin Christine für uns gebacken, sie ist professionelle Keksbäckerin von Bröselkeks. Wir haben uns für unsere Lieblingssorten entschieden und es gab Shortbread mit Cranberries (meine Favoriten), Schoko-Karamell-Kekse (die des Mannes) und Edelbitterschokoladenkekse (gibts im Winter als Schoko im Schnee, die Lieblinge des Sohnes und irgendwie auch meine zweite erste Wahl ;-).


Ich kann euch gar nicht sagen, wie lecker diese Kekse schmecken. Nicht nur uns, sondern auch unseren Gästen! Alle waren soo begeistert und daher möchte ich den Wiener_innen unter euch dringend empfehlen, mal beim Samstagsmarkt in der Lange Gasse und am Karmelitermarkt vorbei zu schauen und Bröselkeks zu erstehen und zu verkosten! Die Kekse gibts in Wien und Umgebung aber auch auf Vorbestellung für Feste, Veranstaltungen und alles, wo ihr wunderbare Kekse schlemmen wollt! Alle Termine findet ihr auch hier auf Facebook.



Mein Kleid habe ich vor wenigen Wochen bei einer Hochzeit von Freunden getragen. Das ist schon etwas sehr besonderes, das Hochzeitskleid nochmal zu tragen, ich habe es sehr genossen! Ich freu mich echt, dass ich Hochzeitskleider habe, die einfach oft zum Einsatz kommen können und werden! So bleiben die Erinnerungen an unsere wunderschönen Feste einfach sehr präsent...

Und weil ich meine Freude so gerne teilen möchte, schau ich mal wieder bei RUMS 36/17 vorbei!

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Hochzeitskleid
Schnitt: Selbst gemacht in den Stiching Sessions von Walter Lunzer. Jetzt Termin reservieren!
Stoff/Material: Stoff für Kleid und Futter des Oberteils von Grüne Erde: Baumwoll-Satin, natur, selbst eingefärbt, 100% Bio-Baumwolle; Futter für den Rock und Brauttüll vom Komolka; Spitzenborte aus Großmutters Kiste

Kekse von Bröselkeks

Fotos von Caterina Donner (Sie ist wunderbar. Große Empfehlung!)

Solange ich Streifen vernähen kann...

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.. ist alles gut! Mhm. Aus diesem lange gestreichelten Ringelliebe-Jersey ist ein Kleid entstanden. Ich habe mich für das Kleid namens "Solange" aus dem La Maison Victor 4/2017 entschieden. Solange ist ein lockeres Basic-Kleid, das aus Ringelstoffen wie diesem hier aus dem :: stoffbüro :: wirklich perfekt ist! Die Abnäher finde ich auch super, kommen gut mit den Ringeln. Das Kleid ist sehr gemütlich geschnitten, ich habe es mit der Rückennaht an mein Hohlkreuz angepasst.



Ich habe an dem Kleid drei Dinge verändert: Zum einen habe ich den hinten vorgesehenen Zipp weg gelassen. Ich kann mir spaßigeres vorstellen, als einen Zipp in Jersey einzunähen. Und der Zipp ist ja im Grunde nur Dekoration, also konnte ich ihn getrost weglassen. Zudem habe ich das Kleid um 15 cm verlängert. Mit dieser Länge fühle ich mich einfach wohler und bin flexibler. Denn ich finde, dass das Kleid in dieser Länge auch mit Leggings oder Strumpfhose gut aussieht, bei der originalen Länge gefällt mir das nicht so gut, zu sommerlich irgendwie. Außerdem habe ich die Taschen weg gelassen. Kleider mit Taschen sind zwar viel praktischer, allerdings finde ich es immer so unvorteilhaft, Nahttaschen bei Jerseyteilen zu nähen, die klaffen immer ziemlich unvorteilhaft auf, da lasse ich sie lieber weg.


Ich habe es ja schon ein oder zwei Mal geschrieben ... ich bin einfach ein großer Fan der eigenen Kollektion vom :: stoffbüro ::. Dieser Ringelliebe-Jersey in marine und fuchsia stammt aus der allerersten Kollektion und es gibt ihn leider nicht mehr. Aber die Idee von Catrin und ihrem Team ist ja, dass die Farben immer wieder auftauchen, so gibt es aktuell wunderschöne Ringel in fuchsia-off white oder in marine-off white sowie unis in diesen beiden und vielen wunderschönen anderen Farben. Ich habe meinen Lisbon-Cardigan aus dem Strickpunkt-Jacquard auch schon zu meinem neuen Kleid getragen. Wenn die Farben so perfekt passen, bin ich musterkombinationstechnisch manchmal echt mutig! :-D

Übrigens: Falls ihr Größe 50 bis 56 trägt: Da der Redaktion von La Maison Victor ein Fehler unterlaufen ist, gibt es das Kleid "Solange" in den Größen 50 bis 56 zwar nicht im Heft, aber gratis auf der Website. Hier gehts lang!

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Kleid
Schnitt: Kleid Solange, La Maison Victor, 4/2017
Stoffe: Jersey Ringelliebe, marine-fuchsia; Bündchen marine; beides in Bioqualität aus dem :: stoffbüro ::

Ein Rock aus Doch-Nicht-Brautkleid-Stoff

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Diesen Stoff werdet ihr noch öfters sehen. Ich habe diesen Viskose Crepe von Atelier Brunette nämlich eigentlich für mein Brautkleid bestellt. Als er ankam, war ich etwas enttäuscht, hatte ich mir den Stoff etwas fester vorgestellt. Retromäßiger Viskose Crepe halt. Aber dieser Stoff hier hat einen sehr weichen Fall und lässt sich nicht soo einfach verarbeiten wie gedacht. Also habe ich für mein Hochzeitskleid einen anderen Stoff gewählt und bin nun dabei, 5 Meter Viskose Crepe in Mitternachtsblau aufzuarbeiten! Das ist aber gar nicht tragisch, denn für einen Rock wie FrauGina ist der Stoff ganz traumhaft! Sindy hat kürzlich ihr Penny Dress aus genau diesem Stoff gezeigt, auch ganz toll! Bei mir wird es wohl als nächstes eine Bluse werden...


Anyways. FrauGina ist einer der neuesten Schnitte von fritzi&schnittreif. Ein wunderschöner Sommerrock in Wickeloptik - ich habe die italienische Länge gewählt. Auf diese Länge steh ich seit einiger Zeit sehr, aktuelle Wohlfühllänge könnte man sagen. Im Schnitt gibts den Rock in dieser Länge und kürzer, man kann selbst aber auch sehr einfach einen bodenlangen Rock draus machen. 


Ich trage FrauGina total gern mit meinen FrauBecky-Bodies, mit diesem Ringelbody am allerliebsten! Ich finde, dass zu diesem Rock ein enges, reingestecktes Oberteil einfach unglaublich gut passt und da ist ein Body natürlich sehr praktisch, nix rutscht hoch, nix schoppt sich. 

Apropos praktisch: Die Nahttaschen finde ich bei FrauGina auch super! Handy, Taschentuch oder wasauchimmer, stets griffbereit! Und auch gar nicht schwierig zu nähen, mit der feinen Bild- und Textanleitung.


Nun hoffe ich auch einige weitere Sommertage, damit ich meine FrauGina noch ganz oft ausführen kann. Wobei ... vielleicht geht die mit Stiefeln und längerer Strickjacke auch im Herbst? Was meint ihr?

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Rock
Schnitt: FrauGina, lange Länge, fritzi&schnittreif. Den Schnitt habe ich zur Verfügung gestellt bekommen. Danke!

Hochzeit :: Outfit von J.

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Foto: Caterina Donner
Für J. habe ich ein Hochzeitsoutfit genäht, das ihn und mich ziemlich begeistert! Nachdem sein letztes Michel-Hemd nach dem zeitlosen Schnitt von Fabelwald von vor zwei Jahren doch schon zu klein geworden war, wollte er genau so eines nochmal. Solche Wünsche muss ich natürlich erfüllen! Das zu klein gewordene Hemd hat dann mein kleiner Neffe bei unserer Trauung getragen, wie schön!

Foto: Caterina Donner
Zum Michelhemd hab ich ihm eine Sachensuchershorts, ein Freebook von Fabelwald, genäht. Aus einem der leiwandsten Stoffe, die es gibt: Dunkelgraue Coolwool. Ein unglaublich luxuriöser Stoff und ich habe lange gezögert, mir den Stoff zu leisten. Aber wenn wir für J. ein Hochzeitsgewand gekauft hätten, hätten wir bestimmt genau so viel ausgegeben. Und Coolwool ist echt total angenehm zu tragen, J. trägt die Hose echt total oft und gerne. Liegt bestimmt auch an den tollen, geräumigen Taschen, aber wohl auch am Tragekomfort.


Aus dem selben Anzugstoff habe ich einen Hut genäht. Kurz vor der Hochzeit an Annika von der Näh-Connection den Fedora Hat in deutscher Übersetzung in ihren Shop gebracht und da gab es bei mir kein Halten mehr! So einen Hut musste ich für J. nähen, ich wusste gleich, dass er ihn lieben würde.


Mit der Bügeleinlage bin ich nicht ganz so zufrieden. Ich habe eine stärkere Einlage genommen und sie nach Anleitung aufgebügelt. Trotzdem wellt sie sich an manchen Stellen. Hmpf, etwas ärgerlich, aber zum Aushalten.


Zoo gab es bei unserer Hochzeit keinen, die Fotos von mir sind letztes Wochenende entstanden. Da hat J. seinen ganzen Mut zusammen genommen und die Mufflons gestreichelt und gefüttert. Die waren einfach so unglaublich entzückend. 


Dieses Foto hier unten mag ich besonders - diese Gesichtsausdrücke, hehehe!


Jedenfalls: Ich finde Js Hochzeitsoutfit echt total schick, er schaut so unglaublich cool damit aus! Aber es ist auch bequem und alltagstauglich, das ist eine echt gute Kombi. 

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Hemd
Schnitt: Hemd Michel von Fabelwald, Kurzarmvariante, vorne mit durchgehender Knopfleiste.
Stoff: Hemdstoff vom Komolka, Knöpfe ebenso

Hose
Schnitt: Sachensuchershorts, Freebook von Fabelwald
Stoff: Coolwool in dunkelgrau, vom Komolka

Hut
Schnitt: Fedora Hat, in deutscher Übersetzung von der Näh-Connection
Stoff: Coolwool in dunkelgrau, vom Komolka

Basic-Shirt & Lisbon-Cardigan :: Taupe-Schwarz

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Grad lässt der Herbst wieder grüßen und ich kann euch heute ein passendes Outfit für kühlere Tage zeigen!


Taupe ist eine wirklich tolle Farbe! Erstmalig habe ich Taupe in Kombination mit Fuchsia letzten Winter vernäht, zu einer geliebten Else, als Catrin vom :: stoffbüro :: diese genialen Kuscheljerseys rausgebracht hat. Im Frühjahr habe ich mir dann Taupe-farbenen Basic-Shirts genäht, die ich sehr häufig und gerne trage. Dazu passend mein Pulli sowie zwei Loop-Schals aus dem Tangram-Jacquard in Taupe-Marine und Taupe-Schwarz.

Ich finde, dass sich Taupe wunderbar zu Schwarz, Grau und Blau kombinieren lässt. Aber auch zu Weiß und Fuchsia/Pink finde ich es ganz toll!


Vor einigen Wochen schon habe ich meine taupefarbene Garderobe nochmnal erweitert. Ich habe mir ein Basic-Ringelliebe-Shirt in Schwarz-Taupe genäht und einen dazupassenden Lisbon-Cardigan aus dem tollen Sommersweat aus dem :: stoffbüro ::. Den Sommersweat hab ich hier zum ersten Mal vernäht und ich bin echt begeistert! Der Bio-Stoff ist weich, glatt im Griff und kompakt, durch den Elastananteil trägt er sich super und leiert nicht aus. Und zu Vernähen ist er sehr angenehm. Und auch nach mehreren Wäschen schaut mein Cardigan noch aus wie neu! Das Halsbündchen habe ich auch diesmal wieder aus Bündchen-Stoff gemacht, das liegt einfach besser an, finde ich! Einfach genial, dass es im :: stoffbüro :: Jersey, Sweat und Bündchen aus exakt dem selben Garn im selben Farbton gibt! <3


Hier habe ich erstmalig beim Lisbon-Cardigan auf Knöpfe/Drucker verzichtet. Das gefällt mir gut, lag aber hauptsächlich daran, dass ich keine passenden Knöpfe oder Kam Snaps zuhause hatte. Im Sommer finde ich das auch ganz angenehm, aber für den Herbst werde ich wohl eine Verschlussmöglichkeit finden müssen, sonst zieht es mir einfach zu viel rein. Aber Drücker oder Knöpfe sind ja recht einfach hinzugefügt...

Ich danke der lieben Catrin aus dem :: stoffbüro :: fürs Zurverfügungstellen der tollen Stoffe!

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Cardigan
Stoffe: Sweat Taupe, Bündchen Taupe; beides in Bio-Qualität aus dem :: stoffbüro ::
Schnitt: Lisbon-Cardigan, in deutscher Übersetzung aus der Näh-Connection.

Shirt
Stoffe: Jersey Streifenliebe I, Taupe-Schwarz, Bündchen Schwarz, aus dem :: stoffbüro ::
Schnitt: Autumn Mood, als Shirt, Ottobre 5/2013

Pyjama :: Grüne Ringel

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Wenn die aktuellen Pyjamas nach 2 Jahren im Einsatz so ausschauen und überall 3/4 Länge haben, wird es Zeit für neue! Wir haben zur Hochzeit u.a. einen so schönen Ringeljersey von Hamburger Liebe/Albstoffe geschenkt bekommen und mein erster Gedanke war, einen neuen Pyjama für J draus zu nähen. Auf den ersten Blick wirkt das vielleicht komisch, aus einem geschenkten Stoff "nur" einen Pyjama zu nähen. Aber die Pyjamas kommen bei uns wohl am längsten und öftesten von allen Kleidungsstücken zum Einsatz. Und wer kuschelt sich in der Nacht nicht gern in einen so weichen, hübschen Stoff? 



Bei der Schnittwahl habe ich mich beim Oberteil an altbewährtes gehalten: Es ist ein Raglanshirt nach dem Klimperklein-Schnitt, schon in Größe 122. Das sitzt so schön gemütlich und locker, dass ich auch sofort so ein Outfit haben möchte! Durch die Ambündchen rutschen die Ärmel aber nicht über die Hände, fürs Frühstücken und Gitarre spielen sehr wichtig!


Für die Hose habe ich mich an einen neuen, also für mich neuen, Schnitt gewagt und ich bin total zufrieden damit! Es ist der Schnitt der Pyjamahose "Fall Asleep" aus dem Ottobre 6/2015. Auch genäht in Größe 122 für das geschätzt 108 cm große Kind.


Die Hose hat oben einen Gummi eingezogen, ich habe darauf geachtet, dass der Gummi eher locker ist, damit da nix zwickt. Unten dran sind bereite Bündchen, ich finde die wirklich total lässig! Was ich an der Hose auch mag ist der schmale aber dennoch gemütliche Schnitt. Ich glaube, ich sollte wieder öfters meine Ottobre-Hefte zur Hand nehmen und auch daraus nähen...

Ach ja, hier unten seht ihr, dass die Streifen vom Shirt farblich gar nicht zusammen passen. Aber so gegengleich finde ich es auch ganz hübsch! Es war eine ziemliche Tüftelei, aus einem Meter Stoff einen so großen Pyjama raus zu kriegen. Mit kurzen Ärmel wäre es sich wahrscheinlich sogar ausgegangen, aber so habe ich dunkelgraue Ärmel aus einem Nosh-Jersey dazu kombiniert. Und bei beiden Teilen melangegraue Rippbündchen. Die gefallen dem Sohn besonders gut, weil sie wie eine Ritterrüstung aussehen. Daher braucht er noch eine Hose, ein Leiberl, eine Unterhose, eine Jacke und eine Ritterhaube aus genau diesem Stoff! :-D


Derzeit liebt J es, seine Lieblings-CD zu hören und dazu auf der ausgeborgten Gitarre zu spielen und ein wenig zu singen. Damit er die Musik neben dem Gitarrespiel auch hört, muss er die Kopfhörer aufsetzen. Ich finde das so lustig, hihi!


Ach ja, und Cello spielen kann man damit auch! <3


Jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende, an dem, hier zumindest, wieder der längärmlige Pyjama zum Einsatz kommen wird! Ein komischer Sommer ist das....

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Pyjama
Schnitt Shirt: Raglanshirt von Klimperklein, Größe 122
Schnitt Hose: "Fall Asleep" Pyjamahose, Ottobre 6/2015, Größe 122
Stoffe: Ringeljersey aus der Einhorn-Lenis Dream-Kollektion von Hamburger Liebe für Albstoffe; Jersey uni dunkelgrau von Nosh; melangegraues Bündchen aus meinem Fundus.

Hochzeit :: Mein Kleid fürs Standesamt

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Mir war klar, dass ich mir mein Hochzeitskleid selbst nähen werde. Ich nähe sooo viel selbst, dass es echt komisch wäre, ein Hochzeitskleid zu kaufen. Ich wollte kein Megahochzeitsspitzentüllundreifrock-Kleid, sondern ein tolles Kleid, das etwas Besonderes ist, das gut zu mir passt und das ich auch bei anderen Gelegenheiten anziehen kann. Das sollte also auch machbar sein, dachte ich mir.

Ganz so einfach wie gedacht war es dann nicht. Schnell hatte ich eine Vorstellung, wie es ausschauen könnte. Ich habe mir einen Schnitt gekauft, der allerdings nicht so 100%ig passte. Die Änderungen am Schnitt zu machen, fiel mir trotz Abstecken durch meine Schwester schwer, das Ergebnis überzeugte mich nicht.


Ich hatte zum Glück früh genug begonnen und so beschloss ich, mich in die Hände von Walter Lunzer zu begeben. Seine unglaublichen Fachkenntnisse, sein gutes Gespür für Dinge, die zu einem passen und die einem stehen und seine unglaublich wertschätzende Art hatte ich seit dem Nähen meiner Cordhose in bester Erinnerung. Also: Stitching Session gebucht! 


Und das ging so: Ich habe ein Kleid aus Walters Nullkollektion anprobiert, er hat die Änderungen abgesteckt und wir haben einen für mich passenden, also maßgeschneiderten Schnitt erstellt. Nach einem ersten, ganz schnellen Probe-Oberteil haben wir noch kleine Änderungen am Schnitt gemacht und ich habe mir für die angeschnittenen Ärmel entschieden. Zuhause habe ich dann aus einem schwarzen Stoff aus meinem Fundus ein weiteres Probeteil genäht.

Dieses Teil hat mir allerdings so gut gefallen, dass ich es nicht beim Probeteil belassen wollte. Ich habe mich stattdessen entschieden, mir nicht nur ein Hochzeitskleid zu nähen, sondern zwei! Ein blaues (wie ursprünglich geplant) und ein schwarzes Kleid. Dass ich bei der Standesamtlichen Trauung schließlich das schwarze Kleid an hatte, war nochmal eine ziemlich kurzfristige Entscheidung - aber ein schwarzes Kleid am Standesamt ist einfach ein Statement. Und meine Oma hat auch in schwarz geheiratet, das gefiel mir.


Ich habe also am Probeteil ziemlich viel aufgetrennt, ein Futter hinzugefügt und unterhalb der Taille einen halben Kreisrock dran genäht. Dafür (und fürs Futter) habe ich einen Batist von Atelier Brunette verwendet. Den hatte ich schon zuhause und als "marine" bestellt, er war mir allerdings zu lila. Also habe ich ihn kurzerhand schwarz gefärbt und so hat er wunderbar zum Oberteil gepasst. Die Origami-Vögel sind im selben grau-schwarz wie das Oberteil, eine perfekte Farbklammer. Auf die Naht zwischen Oberteil und Rock habe ich noch eine wunderschöne schwarze Spitze genäht. Die selbe Spitze hab ich auch auf den Saum des Unterrocks genäht. Auf den Unterrock drauf habe ich auf Hüfthöhe gerafften Brauttüll draufgenäht, damit der Roch etwas Stand hat und schön schwingt, wie man am ersten Foto gut sehen kann. ;-)


Der Support beim Nähen durch Walter in den Stitching Sessions war auch wirklich großartig. Diese Begeisterung seinerseits, seine Wertschätzung, sein Know-how sowohl das Nähen als auch die Wissensvermittlung betreffend haben mich sehr begeistert! Ich habe auch wirklich viel gelernt, das Kleid ist echt sehr professionell verarbeitet.

Also. Ich sags euch: Das ist einfach mein Kleid. Mein Schnitt. Meine Farbe. Das bin ich! Wundervoll, so zu heiraten!


Und wundervoll, mit diesem Mann weiter durchs Leben zu gehen!


Fotos: Caterina Donner (Sie ist wunderbar. Große Empfehlung!)

Und weil ich meine Freude so gerne teilen möchte, schau ich mal wieder bei RUMS 32/17 vorbei!

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Hochzeitskleid
Schnitt: Selbst gemacht in den Stiching Sessions von Walter Lunzer. Jetzt Termin für September reservieren! ;-)
Stoff/Material: Stoff fürs Oberteil aus meinem Fundus; Stoff für den Rock von Atelier Brunette, Bye Bye Birdie, navy, allerdings selbst eingefärbt; Futter für den Rock und Brauttüll vom Komolka; Spitzenborte vom "Borten-Peter" in der Neubaugasse in Wien.