Cardigan Kathi :: Drei mal Blau

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Hier war es ja etwas länger ziemlich ruhig, im echten Leben war es aber ziemlich aufregend und schön in den letzten Wochen! Wir haben nämlich unsere Hochzeit gefeiert! Mit selbst gedrehten Ringen, selbst genähten Kleidern, mit unglaublich tollen Menschen um uns rum, bei bestem Wetter und in so unglaublich entspannter Atmosphäre, mit viel Spaß und Freude ... schöner als ich mir das vorgestellt hatte und doch genau so, wie gewünscht. Eine Hochzeit, wie sie nicht besser zu uns passen könnte.

Meine Kleider, das Outfit des Sohnes und meiner Trauzeugin und so manch anderes gibts hier zu sehen, sobald ich die Fotos unserer Fotografin habe. Aber erstmal zeige ich euch die Jacke des Sohnes, die ich ihm schon sooo lange nähen wollte. Jetzt, zur Komplettierung seines genialen Hochzeits-Outfits, habe ich ihm den Cardigan Kathi in drei verschiedenen Blautönen genäht.


Der Cardigan-Schnitt von Fabelwald sieht die Teilung mit Passe vor und das bietet sich natürlich total für einen Farbverlauf aus Reststoffen an - in diesem Fall sind es Sweat-Überbleibsel von Nosh sowie Bündchen aus dem :: stoffbüro ::.


Ich habe am Cardigan allerdings ein paar Kleinigkeiten verändert: Nachdem ich den Schnitt ganz klar haben wollte, habe ich statt der abgerundeten Teilungsnähte vom Cardigan Kathi die waagrechten Teilungsnähte vom Robin Hoodie-Pulli übernommen. Und ich habe den Cardigan in der Gesamtlänge um 3 cm verlängert, da ich die Jacke mit ausreichend Mitwachspotenzial haben wollte.


Aber! Eine weitere Änderung musste ich notgedrungen noch machen: Nachdem der Cardigan für den nicht mal 110 cm großen Buben noch reichlich ist (ich habe Größe 116 genäht) und ich das Halsbündchen etwas großzügig bemessen hatte, hat es sich nicht schön an den Hals gelegt. Da ich die Knopfleiste nach Catrins Tutorial aus dem E-Book schon so schön fertig gestellt hatte, habe ich nur das Bündchen runter getrennt und verkürzt, daher die Naht bei der Hinteren Mitte. Außerdem habe ich einen Abnäher bei jeder Schulternaht angebracht.... 110 wäre bestimmt passgenauer gewesen, aber ich habe es nun so auch echt gut hinbekommen und finde ihn super! Und J mag die Jacke auch total gerne. Und er konnte sie - wie ihr auf den Bildern seht, bei unserem Hochzeitsurlaub in den Bergen schon ausgibig tragen. Beim Spazieren, Fischen, Steine sammeln und entdecken.



Ich muss sagen, dass ich diesen Farbverlauf wirklich großartig finde! auch an mir könnte ich mir so ein Jackerl gut vorstellen... nur fürchte ich, dass die Reste für diesmal nicht mehr groß genug sind.


Ich mag auch die Jersey-Drücker, die dem Cardigan eine sportliche Note geben, ohne dass er jetzt wie eine Trainingsjacke aussieht.


Die Jacke kam zu später Stunde beim Hochzeitsfest zum Einsatz. Und was der Sohn zur Hochzeit noch getragen hat, das zeige ich euch bald. Stay tuned! :)

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Jacke
Schnitt: Cardigan Kathi von Fabelwald. Danke fürs zur Verfügung stellen des Schnittmusters!
Stoffe: Bio-Sweat von Nosh; Bündchen marine, Bio-Qualität aus dem :: stoffbüro ::


Meine Jeans

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Ich hab mir eine Jeans genäht und ich bin total begeistert von dieser Hose! Ich hatte in den Stitching Sessions von Walter Lunzer schon letztes Jahr einen Hosenschnitt gezeichnet und mir damals eine Cordhose genäht. Das war leider keine so erfreuliche Geschichte, denn die Hose wurde weiter und weiter und weiter. Selbst meine Versuche, sie enger zu nähen machen sie nicht tragbar. Also lag der damals total motiviert bestellte Denim fast ein Jahr lang rum. 

Dann kam die Jeanswerkstatt und ich war wieder voller Zuversicht, dass das doch noch was wird, mit mir und einer leiwanden Jeans. Und dann kamen noch zwei Urlaubstage im Mai und diese und noch zwei Abende oder so verbrachte ich mit dem Nähen meiner Jeans.

Am damals gezeichneten Schnitt habe ich noch einiges angepasst. Einerseits war sie mittlerweile zu weit und der Bund war mir zu hoch. Den Bund habe ich allerdings erst an der fast fertigen Hose gekürzt, also einfach oben rum 1 cm abgeschnitten und zudem den Bund schmäler gemacht, was natürlich auch den Tascheneingriff etwas niedriger macht. Aber das fällt wohl nur mir auf.


Was ich an meinem Hosenschnitt einfach total genial finde, ist die gebogene Passe und die Tatsache, dass es nur eine Po-Tasche gibt. Ich finde das wirklich optimal für meine Figur! Da bin ich Walter wirklich dankbar für seine Expertise und seine Beratung!  


Das Nähen einer solchen Jeans ist schon recht aufwändig. Die ganzen abgesteppten Nähte, Kappnähte, Taschen etc. Aber es zahlt sich voll aus. Und ich denke, dass es beim nächsten Mal und mit der Overlock schon schneller gehen wird.

Meine wichtigsten Begleiter beim Nähen waren das Workbook aus der Jeanswerkstatt  und Walters unglaublich tolle Videos zur Verarbeitung des Tascheneingriffs und des Hosenschlitzes. Also die Videos kann ich wirklich total empfehlen - damit gelingt selbst der Hosenschlitz ganz einfach! 

Das einzige, was mich an meiner Hose etwas stört ist, dass sich ein Hosenbein ein wenig nach innen dreht. Walter hat sich das angeschaut und erklärt, dass sich manche Jeansstoffe nach dem Waschen etwas verziehen und das dürfte hier wohl der Fall sein. Ärgerlich, aber man könnte in meinem Fall auch von jammern auf hohem Niveau sprechen, denn ich trage die Hose schon seit einigen Wochen echt gerne und denke, dass es kaum auffällt.


Wenn man aber einen Blick ins Innere der Jeans wirft (und das schirchste Knopfloch der Welt ignoriert ;-)) macht das jede Arbeitsstunde wett. Soooo wunderschön, oder? Das Taschenfutter ist aus blau-weiß kariertem Hemdstoff und die Kanten sind mit Schrägband aus dem Weihnachtspaket vom :: stoffbüro :: versäubert. 


Nun bin ich mit meiner Jeans und einem wundervollen, handgedruckten indigoblauen Stoff aus dem Stoffsalon gerüstet für die #12coloursofhandmadefashion. Der Juni ist nämlich blau, wie cool! Die Bluse müsste ich nur noch nähen! :-D


Meine Freude über meine erste selbst genähte und total tragbare Jeans teile ich heute mit RUMS 25/17. Kommt gut ins Wochenende!

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Jeans
Schnitt: Selbst gemacht in den Stitching Sessions bei Walter Lunzer
Stoff: Bio Denim Montreal, 9,5 OZ, 99% Bio-Baumwolle, 1% Elastan, von Lebenskleidung, Schrägband Streifen marine/weiß aus dem :: stoffbüro ::, Taschenfutter aus meinem Fundus, Perlmuttknopf von Herzilein

LeBretöngchen :: Regenbogen

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Habt ihr es schon gesehen? Bei Petra von pedilu gibt es für LeBretöngchen, ihren neuesten Basic-Bretonshirt-Schnitt, Sommerärmel als Freebie. Im Paket sind normale kurze Ärmel und Kappärmelchen drinnen. Ich habe mich total über die normalen kurzen Ärmel gefreut und für J gleich ein neues Shirt genäht.


Ein Regenbogenshirt, das bei der Regenbogenparade letzten Samstag in Wien zum ersten Mal zum Einsatz kam. Und danach auch noch beim Spielen, Sandspielen und Gatschen. Wegen Wind und nicht allzu warmem Wetter mit Langarmshirt drunter, das geht auch gut. Ich habe das Shirt nämlich diesmal schon in Größe 116 genäht, damit es nächsten Sommer auch noch passt. Und ich muss gestehen, dass ich es erstaunlich gut passt! Vielleicht muss ich das Kind nochmal vermessen, ich dachte, es ist zwischen 107 und 110 cm groß!? ;-)


Das einzige, was mich etwas wundert ist der Halsausschnitt. Der war doch eigentlich ein wenig weiter?!? Ich muss beim Schnitt mal checken, ob ich mich da mit den Linien vergogelt hab, denn es gibt ja auch die Option, einen U-Boot-Ausschnitt zu machen, vielleicht hab ich da was vermischt? Ich mein, es ist kein Problem, weil es so gut passt, aber beim ersten LeBretöngchen war es dann doch einen Tick weiter.

Hier noch ein paar Eindrücke von dem Shirt solo getragen. Ich mag es echt totaaaal gerne! Auch aus dem Stoff, so wunderbar bunt und fröhlich. Das ist der Jersey zu den Einhornstoffen von Hamburger Liebe für Albstoffe, gekauft bei den Biostoffen. Da fällt mir ein, die Einhörner habe ich ja auch vernäht und euch noch nie gezeigt, das sollte sich auch ändern...


Jedenfalls: Ich finde das Shirt echt genial, mein bisheriger Lieblingsschnitt für Kindershirts hat damit echt große Konkurrenz bekommen! Danke Petra dafür! Und euch kann ich den Schnitt LeBretöngchen wirklich sehr empfehlen, gibts z.B. hier im :: stoffbüro :: und das Sommerärmel-Freebie gibts dort auch! 


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Regenbogenshirt
Schnitt: LeBretöngchen, mit Sommerärmel-Freebie, von Pedilu
Stoffe: Jersey Einhorn Regenbogen Col. 4, Bio-Qualität von Albstoffe, von biostoffe.at, Bündchen fuchsia (exakt die selbe Farbe) aus dem :: stoffbüro ::

Walter Wal und noch ein Geburtstagsshirt

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Mein Neffe hatte vor kurzem Geburtstag und ich bin für ihn über meinen Schatten gesprungen. Er ist nämlich ein riesengroßer Wal-Fan und Steffi hatte kurz davor ihre neuesten Freebie-Fabelwald-Applikationsvorlagen - wo neben Möwe, Delfin und Hai auch Walter Wal dabei ist - rausgebracht. Ich bin eigentlich ja gar keine begeisterte Applikateurin, aber manchmal kann ich mich aufraffen und dann macht es auch Spaß und das Ergebnis gefällt echt gut. Hier also Walter Wal in Taupe auf Marine:


J wollte für seinen Cousin auch ein Leiberl bemalen. Er hat ein Restl in Melange-Grau mit Stoffmalstiften bemalt und wir haben das Shirt dann gemeinsam draus genäht. Ich finde ja die Kombi genial: Vorne grau, hinten marine und die Ärmel in grau-marine gestreift!


Und nun zur Bemalung des Leiberls: Ich bin da ja nicht mal annähernd objektiv, aber ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel Geduld J für so viele Objekte hat. Es gibt eine Sonne, Himmel, darüber Mond und ganz viele Sterne. 


Und dann gibts noch ein Auto (mit Licht und viel Rauch) in einem Tunnel, dahinter eine rote Katze mit schwarzem Fell (ich liebe sie) und ein Haus mit Tisch und Sesseln drinnen. 


Was ich das nächste Mal anders machen werde: Ich hab das zugeschnittene Vorderteil mit Tixo auf die Malunterlage geklebt. Das nächste Mal werde ich gleich die ganze Nahtzugabe und den Bereich, wo die Saumnaht außen sein wird, abkleben. Denn so hat J halt auch sehr weit unten einige wichige Dinge gezeichnet und ich musste den Saum mit der Overlock versäubern und mit dem 3fach-Elastik-Stich umnähen, um nicht allzu viel vom Bild zu verdecken.

Aber ansonsten machen wir das jederzeit wieder so. Applizieren, malen und gemeinsam nähen. Optional auch verschenken, denn die Freude war groß!

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Wal-Shirt
Schnitt: Raglanshirt von Klimperklein, Größe 116
Applikation: Walter Wal aus den Freebie-Applikationsvorlagen von Fabelwald
Stoffe: Bio-Jersey in marine und taupe, Bio-Bündchen in marine, aus dem :: stoffbüro ::

Auto-Katze-Haus-Sonne-Mond-Shirt
Schnitt: Raglanshirt von Klimperklein, Größe 116
Stoffe: Bio-Jersey in marine aus dem :: stoffbüro ::, restliche Stoffe aus meinem Fundus

Weiß :: Brandless :: Sommertop

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Beim Schneiderei-Markt habe ich mir ein großes Stück weißen Jersey von brandless gekauft, ich habe euch kürzlich von erzählt. Nun ist schon Leiberl daraus entstanden! Das war einfach aufg'legt, so ein luftig leichtes Sommertop draus zu nähen!

Nach der ersten Probenaht auf dem Stoff mit der Overlock war ich etwas verzweifelt. Denn die Nadeln haben in den wirklich zarten Stoff einfach riesige Löcher gemacht!!!! Aber bei brandless gibts doch aus genau diesem Stoff Shirts zu kaufen?! Nach kurzer Nachdenkpause habe ich in die Overlock 70er Jerseynadeln eingebaut und damit ging es gut. Keine Löcher mehr, schöne Nähte! Phu, Erleichterung machte sich breit.


Genäht habe ich mir ein ärmelloses Top mit Passe und Kräuselung vorne. Der Schnitt ist aus Steffi Bruggers (Herzekleid & Fabelwald) Buch "Alles Jersey - Shirts und Tops". So ein Shirt habe ich euch ja damals bei der Buchvorstellung schon gezeigt und da ich dieses einfach total gerne mag, hab ich mich wieder dafür entschieden. Und ich dachte, dass die Kräuselung vielleicht vorteilhaft ist, was die Durchsichtigkeit des Stoffes anbelangt.

Ich muss sagen, das Shirt trägt sich ganz wunderbar! So ein angenehmer, leichter Baumwolljersey, kombiniert mit luftigem Schnitt ist echt super für heiße Tage. Das wird bestimmt ein Lieblingsshirt. :)


Ich fand es ja total schön, dass Selmin von Tweed&Greet für die #12coloursofhandmadefashion für den Mai weiß ausgesucht hat. Perfekt zum Einstimmen auf den bevorstehenden Sommer. Weiß ich für mich nämlich ziemlich eindeutig eine Sommerfarbe. Da traf sich das ja sehr gut mit dem erstandenen Jersey in weiß. Und so schicke ich mein Shirt nun zu Selmin und den weißen #12coloursofhandmadefashion. Habt ihr euch schon angeschaut, welch schöne Dinge da dabei sind?

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Sommertop
Stoff: GOTS-zertifizierter Jersey, weiß, 100% Baumwolle, über brandless
Schnitt: Im Baukastensystem aus dem Buch "Alles Jersey - Shirts und Tops" von Stefanie Brugger. EMF Verlag. 2017.

Schneiderei-Markt 2017

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Am Sonntag war ich meiner Schwägerin beim Schneiderei-Markt in der Ottakringer Brauerei. Und Frau Raxn war auch da! Helga Neubauer von schnittmenge.at hat diesen Markt letztes Jahr erstmalig veranstaltet. Ich hatte zwar vor, hinzugehen, hab es dann aber doch nicht geschafft. Als ich dann die Nachberichte gelesen und Fotos angeschaut habe, war ich ganz enttäuscht, dass ich nicht dort war und habe mir einen Besuch für heuer fix eingeplant! Die Jeanswerkstatt im Februar, ebenso von Helga organisiert, habe mir schon mal nicht entgehen lassen und als mir Helga vor ein paar Wochen dann auch noch eine Einladung zum Schneiderei Markt schickte, war die Vorfreude perfekt!



Ich hab einige wohl bekannte Markt-Teilnehmerinnen getroffen – die Biostoffe.at oder den Stoffsalon, wo ich immer wieder sehr gerne einkaufe und mich beraten lasse. Lorenzi Scheren war auch dabei: Dort habe ich kürzlich meine Schneiderschere schleifen lassen und bin total zufrieden! Wie neu! Am Stand von schnittmenge gab es nicht nur wunderbare Stoffe zum Angreifen, Kennenlernen und zu Erstehen – nein, es gab auch eine Mini-Jeanswerkstatt. Da konnte ich bei Charly Oberhofer noch ein paar Fragen loswerden, die nach dem Nähen der ersten Jeans für mich (Die kennt ihr noch nicht, ich weiß! Aber sobald es tolle Fotos davon gibt, hält mich nichts mehr!) aufgetaucht sind.



Dann gab es einige Aussteller_innen, die ich so vom HörenSagenGooglen kannte. Das Werkbuchcafé ist so eines und ich hab mich total gefreut, durch so viele schöne und spannende Bücher durchblättern zu können! Da wäre schon das eine oder andere dabei, das meine Bibliothek gut ergänzen würde. Ich werde jedenfalls bald mal im Werkbuchcafé im 2. Bezirk vorbeischauen, dort gibt’s ja nicht nur Bücher, sondern auch coole Workshops.



Total beeindruckt hat mich der Stand von Veronika Persché. Bei meinen Stitching Sessions bei Walter Lunzer, der am Samstag vor Ort war, hab ich von Veronikas Knitting Sessions schon gehört. Aber die auf den großen Strickmaschinen gefertigten Strickstoffe live zu sehen, anzugreifen… das hat mich wirklich begeistert! Unglaublich tolle Muster, ein fantastischer Griff, unterschiedliche Materialien und viele Möglichkeiten. Und eine total sympathische Frau! Genial! Ich möchte auf jeden Fall bei einer der nächsten Knitting Sessions von Veronika Persché teilnehmen und sowas selbst ausprobieren. Wenn euch das auch interessiert, Termine gibt’s hier.





Ganz angetan war ich auch von Feiner Faden, der Zwirnknöpfe-Manufaktur aus dem 18. Bezirk. Ich habe mir vier kleine Eva-Knöpfchen gekauft und beim Workshop „Die alte Tradition der Zwirnknöpfe“ mitgemacht. Petra Mühlberger hat dabei sehr anschaulich erklärt, wie man einen einfachen Zwirnknopf wickelt, es gab ein Infoblatt dazu und wir konnten gleich alle selbst einen Knopf wickeln. Den Anfang hatte Petra schon vorbereitet, denn als Anfänger_in einen Knopf in nur einer Stunde zu wickeln wäre etwas schwierig. So war der Rohling schon aufgeschlagen und wir haben den Knopf mit der zweiten Farbe ausgenäht. Ich fand das total spannend, es hat großen Spaß gemacht, ich bin total zufrieden mit meinem Ergebnis – mein einziger Kritikpunkt am Zwirnknopf-Workshop sind die 10 Euro Materialkostenbeitrag, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Aber ich muss mir jedenfalls einige Rohlinge besorgen, denn ich bin angefixt! ;-)


Begeistert hat mich auch der Stand von brandless. brandless ist die erste europäische Marke, aus Wien übrigens, die sich auf die Herstellung von umweltfreundlichen Textilien ohne Branding spezialisiert hat. 2014 gegründet, setzen die zwei sehr sympathischen Herren den ganzen Markenzeichen, Logowahnsinn, Konsumdruck etc. ihre zeitlosen, hübschen T-Shirts ohne Logo und Markerl entgegen. Sie lassen also Platz für Individualismus und das finde ich echt cool! Fair produziert werden die Leiberln in Indien, brandless ist Mitglied der Fair Wear Foundation. Beim Schneiderei-Markt gab es nicht nur die Shirts zu kaufen, sondern auch die Restbestände der GOTS-zertifizierten Jerseys aus 100 % Baumwolle. Und da habe ich zugeschlagen und die jeweils noch vorhandenen 1,5 Meter in weiß und dunkelblau gekauft. Unglaublich streichelweiche Stoffe, die ich nun vernähen darf. Der weiße Jersey schreit gleich nach den #12coloursofhandmadefashion, auch wenn ich da ein paar Tage zu spät kommen werde. Aber ich hab zumindest schon damit begonnen und verrate euch dann mit dem Post zum Shirt gleich meine Tipps zum Vernähen dieser superfeinen Stoffe. Die Jungs haben mir verraten, dass sie überlegen, die Stoffe als Meterware in ihr Sortiment aufzunehmen – da solltet ihr gleich mal dran bleiben!


Ja und das Essen ist definitiv auch noch eine Erwähnung wert, auch wenn dies hier ein Nähblog ist ud am Essensfoto sieht, dass das auch ganz gut so ist, hehe! Aber das Catering vom 7stern war einfach so umwerfend und hat gut zum Schneiderei-Markt gepasst! Es gab unglaublich leckere Lunch-Bowls zum selbst zusammenstellen. Vom Kichererbsen-, Couscous- oder Nudelsalat über Hummus und Guacamole bis zu Balsamicozwiebeln und gegrilltem Gemüse reichte die Auswahl, mit der man seine Box füllen lassen konnte. Außerdem gab´s noch total hübsche Torten, Tartes und Kuchen, die ich zwar nicht beim Markt aber schon mehrmals im 7stern verkostet habe – großartig!

Ich bin noch immer ganz angetan von den Erlebnissen und interessanten Menschen am Sonntag. Da waren einfach sehr besondere Aussteller_innen und viel Inspiration dabei, eine ganz tolle Atmosphäre und ein erstaunlich gemischtes Publikum! Vielen Dank an Helga Neubauer/schnittmenge.at für die Organisation des tollen Schneiderei-Markts! Hier auf Facebook könnt ihr euch noch mehr Fotos anschauen! Hoffentlich gibt’s im nächsten Jahr wieder eine neue Ausgabe, ich wär in jedem Fall dabei!

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Shirts und Hosen in Frühlingsfarben

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Mein Sohn brauchte dringend neue Hosen und Kurzarm-Shirts. Also ich ich mal zu wirklich bunten, frühlingsfarbenen Stoffen gegriffen und der Sohn hat auch ausgewählt. Und ich finde es großartig - dieses bunte Kind! :-D

Ich habe ihm zwei neue Pauli-Hosen nach dem fritzi&schnittreif-Schnitt genäht, wie schon die letzten beiden aus Nosh-Jeans-Sweat aus dem :: stoffbüro ::. Einmal in toffee, wie schon beim letzten Mal, und ganz neu in Koralle. Das ist eine wirklich knallige, aber coole Farbe. Die Taschen habe ich mit Streifenjersey in aqua-weiß gemacht, die Kombi taugt mir sehr! Die Hosen sind diesmal schon in Nummer 110/116, das ist in der Länge noch ziemlich reichlich. Daher habe ich die Bündchen bei den Füßen enger gemacht, damit sie nicht über die Fersen rutschen, wenn J keine Schuhe anhat. So passt es jetzt super und ich freue mich, dass ihm die Hosen wieder sehr lange passen werden.


Dazu gibts Hamburger Liebe-Ringel von Albstoffe, ich mag diesen Stoff total gern. Sehr gefreut habe ich mich, dass das fuchsiafarbene Bündchen aus dem :: stoffbüro ::, die ja auch von Albstoffe produziert werden, genau der selbe Farbton ist wie einer der Streifen. Cool!


Das Outfit ist beim Beflanzen der Terrasse schon zum Einsatz gekommen. Schon toll, so einen gut gekleideten Helfer zu haben! :)



Zwei weitere Shirts sind entstanden: Einmal ein weiteres LeBretöngen, nach dem neuesten Schnitt von pedilu. Ich finde diese Teilung an Vorder- und Rückenteil ja so großartig und freue mich, dass ich damit den petrolfarbenen Rest verbrauchen konnte, schön komibiniert zu Nosh-Ringel-Reststücken in Aqua-weiß. Wieder mit Rundhals und 3/4-Ärmeln, das passt einfach super! 


Den Stoff für das Fuchsleiberl hat sich J selbst bei den Biostoffen ausgesucht. Gute Wahl, finde ich. Dieses Shirt ist gleich wie das obige Ringelleiberl nach dem Raglanshirt-Schnitt von Klimperklein entstanden. Den Schnitt finde ich einfach so klassisch toll, er wächst unglaublich lange mit und sitzt gut. Jetzt schon in 116 genäht und nicht mal so reichlich ... huch, das geht einfach viel zu schnell mit dem Großwerden! 



Das Fuchsleiberl ist das erste, das ich auf meiner Overlock genäht habe. Ich hab bisher ja immer mit der normalen Nähmaschine genäht, zugegeben mit einer sehr guten, der Janome Horizon. Aber nun habe ich in den Stitching Sessions bei Walter Lunzer - wo ich mein wundervolles Brautkleid nähe, also eigentlich zwei <3 - wieder auf der Industrie-Overlock genäht und diesmal konnte ich nicht mehr widerstehen! Das Versäubern von (dünnen) Webstoffen wird auf einer normalen Nähmaschine einfach nicht mal annähernd so schön, wie auf einer Overlock. Und auch Jersey näht sie grandios, auch wenn ich sagen muss, dass ich mit dem Overlock-Stich meiner Janome immer extrem zufrieden war.

Da ich hohe Qualitätsansprüche an meine Nähmaschinen habe und sich die Investition in die Janome Horizon total ausgezahlt hat, habe ich auch diesmal in ein tolles Stück investiert und mir eine Babylock enlighten geleistet. Gekauft habe ich sie ums Eck im Nähcenter, wo ich wirklich total gut beraten und eingeschult wurde - die Besitzerin hat mir die Babylock nur auf meine eigene Gefahr gezeigt, hihi - und die Maschinen auch ausprobiert hab. Ich war total überrascht, dass ich meine Overlock gleich mit nach hause nehmen konnte und über den Aktionspreis und das Garnpaket hab ich mich auch gefreut!

Zuhause hab ich sofort gestartet und gleich dieses bereits zugeschnittete Raglanshirt genäht. Ich kann mich gar nicht satt sehen an diesen wunderschönen Nähten! Etwas Übung brauch ich schon noch, das Halsbündchen hab ich offenbar etwas zu viel gespannt oder ich müsste das Differenzial runter drehen (?), denn da ist der Fuchsstoff etwas eingekräuselt. Aber alles halb so wild - der Bub liebt sein Leiberl!


Wir sind nun bereit für alle Unternehmungen, die in nächster Zeit so anstehen. Und ich bin bereit für die kurzen Hosen, die J noch braucht! Mit Schrecken habe ich an den sommerlichen Tagen der letzten Woche festgestellt, dass die Sachensuchershorts vom Vorjahr zwar noch super passen, aber alle Shorts zu klein sind. Also, ich bin dann mal nähen! ;)




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Hosen
Schnitt: Pauli von  fritzi&schnittreif

Bretonshirt
Stoffe: Nosh (Streifen) und ein anderer Jersey aus meinem Fundus; Bündchen von biostoffe.at
Schnitt: LeBretöngchen, Größe 110, Rundhals, Dreiviertel-Ärmel. Von Pedilu.

Raglanshirts
Stoffe: Fuchsstoff aka Triangle Tipi blau von Stoffonkel, Hamburger Liebe-Ringel  aus der Einhorn-Kollektion, von Albstoffe sowie Bündchen in helltürkis, alle von biostoffe.at, Bündchen fuchsia aus dem :: stoffbüro ::
Schnitt: